17.01.—15.03.2026

VICTORIA HOLDT
ESTHER HUNZIKER

AFTERGLOW


Der Arbeit von Esther Hunziker (*1969, Menziken) und Victoria Holdt (*1992, Uster) gemein ist die Faszination für Gegensätze und die dadurch erzeugte Spannung.
Sind es bei Hunziker Polaritäten wie Konstruktion und Dekonstruktion, Rauschen und Stille, Ordnung und ihr Zusammenbruch, so lebt auch Victoria Holdts Schaffen von Ambivalenzen wie Sicherheit und Verletzlichkeit, Vertrautheit und Unheimlichem, Intimität und Entfremdung.

Die beiden eigenständigen Arbeiten erzeugen wiederum ein Spannungsverhältnis, indem sie die Thematik der Polaritäten mit unterschiedlichen Medien verhandeln. Während Hunziker sich zwischen menschlicher Intention und maschineller Kreativität bewegt und eine Galerie fiktionaler Videoportraits präsentiert, erschafft Holdt durch Video, Skulptur und Klang eine immersive Installation, die in ambigue Atmosphären eintauchen lässt.



Victoria Holdt, Neonlichter Skizze, 2025
Foto: Victoria Holdt



Esther Hunziker, Screen Tests, 2025
Foto: Esther Hunziker



VICTORIA HOLDT
setzt sich in ihrer Arbeit mit dem Phänomen der «Irrlichter» auseinander. Geheimnisvolle Lichter, die in Sümpfen und Mooren erscheinen und in der Folklore oft mit Geistern verstorbener Menschen oder Tieren in Verbindung gebracht werden. Die Wissenschaft hingegen erklärt dieses Phänomen als chemische Reaktionen in verrottendem, organischem Material, das in den Mooren zu Licht transformiert wird.
Eine in Zusammenarbeit mit Thalles Piaget entwickelte Klangkulisse, inspiriert von einem schwedischen Wiegenlied, ergänzt die Rauminstallation.

AUSSTELLUNGSTEXT
zu Victoria Holdt, von Isabel Zürcher
Download (pdf)

www.victoriaholdt.com


ESTHER HUNZIKER
entwickelt eine raumspezifische Installation, die sich mit den Spannungsfeldern zwischen menschlicher und maschineller Präsenz auseinandersetzt. Ausgangspunkt ist die Frage, wie sich in einer digitalisierten Gesellschaft neue Formen von Subjektivität und Bildlichkeit herausbilden. Man begegnet imaginären Menschen mit seltsamen Wesen, einer rationalen Maschine, sowie digitalen Mikrostrukturen von unklarer Herkunft. Gemeinsam entwerfen sie eine visuelle Konstellation, die das Nebeneinander von Menschlichem und Künstlichem, von spekulativen Identitäten und repetitiven Automatismen sichtbar macht.

AUSSTELLUNGSTEXT
zu Esther Hunziker, von Isabel Zürcher
Download (pdf)

www.estherhunziker.net



VERANSTALTUNGEN

EINBLICK IN DEN AUSSTELLUNGSAUFBAU
Donnerstag, 8. Januar 2026, 18–20 Uhr

VERNISSAGE
Freitag, 16. Januar 2026, 19 Uhr

SCREENING MIT ANSCHLIESSENDEM APÉRO
Sonntag, 25. Januar 2026, 17 Uhr
Ort: Odeon Brugg
Künstlerinnen vor Ort
Mehr zur Veranstaltung

WORTWECHSEL
Donnerstag, 5. Februar 2026, 19 Uhr
Die Künstlerinnen im Gespräch mit der Kunstwissenschaftlerin Isabel Zürcher

KUNST ÜBER MITTAG
Donnerstag, 5. März 2026, 12 Uhr Rundgang, 12.15 Uhr Zmittag
Mit Andrea Gsell und Maria Bänziger, Co-Leitung Zimmermannhaus
Unkostenbeitrag sfr. 15, beschränkte Platzzahl.
Anmeldung bis 4. März an reservationen@zimmermannhaus.ch

FINISSAGE
Sonntag, 15. März 2026, 14–16 Uhr
Künstlerinnen vor Ort



EINLADUNG
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ÖFFNUNGSZEITEN
MI–FR 14.30–18, SA–SO 11–16
EINTRITT FREI

Die Ausstellung «Afterglow» wird freundlich unterstützt von:

 



     


Die Ausstellung beider Künstler*innen wird ermöglicht durch die Jahresbeiträge der
Stadt Brugg, des Aargauer Kuratoriums und der Ernst Göhner Stiftung.


Wir danken ganz herzlich!



Mark