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26.10. — 08.12.2019
OLIVER KRÄHENBÜHL
MARION RITZMANN

WAS IST


ERÖFFNUNG
FREITAG, 25.10.2019, 19 UHR
MIT SUPPE UND PUNSCH

WORTWECHSEL
DONNERSTAG, 07.11.2019, 19 UHR
DIE KUNSTSCHAFFENDEN IM GESPRÄCH
MIT EVA-MARIA KNÜSEL, KUNSTVERMITTLERIN
AUSSTELLUNG AB 14.30 H GEÖFFNET

KUNSTSCHAFFENDE ZEIGEN FILME
DO, 31.10., AB 19 UHR MIT OLIVER KRÄHENBÜHL
DO, 21.11., AB 19 UHR MIT MARION RITZMANN
BAR & CINEMA ODEON BRUGG

JUNGE KLASSIK
SONNTAG, 03.11.2019, 11 UHR
SONNTAG, 01.12.2019, 11 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN
MI–FR 14.30–18, SA–SO 11–16

Vom 26. Oktober bis 08. Dezember 2019 zeigt das Zimmermannhaus Brugg unter dem Titel «WAS IST» eine Doppelausstellung mit den Positionen der beiden Kunstschaffenden Oliver Krähenbühl (*1963, lebt und arbeitet in Suhr) und Marion Ritzmann (*1978, lebt und arbeitet in Basel und Zürich).
Beide Kunstschaffenden beschäftigen sich in ihrer Arbeit mit der Veränderbarkeit und Beeinflussbarkeit des uns umgebenden Raumes und unserer Wahrnehmung davon. Eine prozesshafte Arbeitsweise und kontinuierliche Auseinandersetzung mit Formgebung und Komposition von Raumfragmenten ist bei beiden zentral. So untersuchen ihre Arbeiten den Raum und seine Konstruktion, vermessen ihn, zerlegen ihn, strukturieren ihn, schaffen ihn neu. Das Verhältnis von Materie und Leerstelle spielt eine prägende Rolle; wie auch die Frage danach, wie sich die Dinge zueinander in Beziehung setzen.

Ausstellung Oliver Krähenbühl, Fotos: ullmann.photography

OLIVER KRÄHENBÜHL
Ähnlich einem Plastiker, der modellierend Ton oder Gips zusammenfügt, Teile hinzufügt und wieder abträgt bis die richtige Form gefunden ist, entwickelt Oliver Krähenbühl seine expressiv farbigen und dynamischen Bilder mit ihren kontrastierenden Lichtflächen. Seine Malereien gehen auf bestehendes Bildmaterial zurück. Professionelle Fotografien stehen gleichberechtigt neben Facebook-Schnappschüssen, Handyblogs und Meisterwerken der Kunstgeschichte. Dieser ununterbrochene Stream von Bildinformationen bildet unser Abbild, unsere Idee von der Welt und von uns selbst. Im Stakkato der Bildinformationen bleibt keine Zeit, damit sich ein Bild vertieft setzen kann, bereits wird das letzte Bild durch das nächste überlagert. Es bleiben lediglich Fragmente von Eindrücken. Ausblenden und Hinzufügen – in einem intensiven Prozess von Auftragen und Abwaschen von Farbe verfremdet Oliver Krähenbühl auch die perspektivischen Vorgaben seiner Motive, bis sich die Gewissheit räumlicher Zusammenhänge verflüchtigt.



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Ausstellungstext zu Oliver Krähenbühl von Eva-Maria Knüsel (pdf)

www.oliver-kraehenbuehl.ch



Ausstellung Marion Ritzmann, Fotos: ullmann.photography
MARION RITZMANN
«Ich denke und arbeite mit und in Systemen», sagt Marion Ritzmann über sich selbst. Konzept, Performance, Zeichnung und Installation fliessen in ihren Werken zusammen. Ihre Arbeiten tragen ein Formenvokabular in sich, das die Künstlerin seit mehreren Jahren aus Flächen, Linien, abstrakten Formen und geometrischen Zeichen als eigene Bildsprache entwickelt hat. Ausgehend von der Zeichnung trägt sie dieses Vokabular nach und nach in den Raum, als raumgreifende Installationen oder auch als eigenständige Objekte.
Ritzmann begreift ihre Arbeitsweise als fortlaufenden Prozess, in dem einzelne Elemente aus vorherigen Arbeiten in folgenden wieder auftauchen.
Im Zimmermannhaus zeigt sie den Beginn einer neuen, reliefartigen Bildserie, begleitet durch eine raumgreifende Arbeit und die «Traveling Pals #1–7», sieben Objekte, die nicht unbedingt an einen fixen Ort gebunden sind.  


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Ausstellungstext zu Marion Ritzmann von Eva-Maria Knüsel (pdf)

www.marionritzmann.com


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Einladung (pdf)



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