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18.01. — 01.03.2020 
TOM FELLNER 
RENÉ FAHRNI

DUMMIES


ERÖFFNUNG
FREITAG, 17.01.2020, 19 UHR
MIT DRINKS UND HÄPPCHEN

WORTWECHSEL
DONNERSTAG, 30.01.2020, 19 UHR
DIE KÜNSTLER IM GESPRÄCH
MIT ISABEL ZÜRCHER, KUNSTWISSENSCHAFTLERIN
AUSSTELLUNG AB 14.30 H GEÖFFNET

KUNSTSCHAFFENDE ZEIGEN FILME
DO, 23.01., AB 19 UHR MIT TOM FELLNER
DO, 20.02., AB 19 UHR MIT RENÉ FAHRNI
BAR & CINEMA ODEON BRUGG

JUNGE KLASSIK
SONNTAG, 26.01.2020, 11 UHR
SONNTAG, 23.02.2020, 11 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN
MI–FR 14.30–18, SA–SO 11–16

Vom 18. Januar bis 01. März 2020 zeigt das Zimmermannhaus eine Ausstellung mit den künstlerischen Positionen der beiden Kunstschaffenden Tom Fellner (*1956 in New York, lebt und arbeitet in Wettingen und Zürich) und René Fahrni (*1977 in Aarau, lebt und arbeitet in Zürich). Fellner malt, Fahrni schafft Objekte und Skulpturen. Unter dem Titel «Dummies» entwickelten die beiden Künstler für das Zimmermannhaus ein gemeinsames Ausstellungskonzept, das sich an der Idee eines Parcours mit verschiedenen Werkpaaren orientiert. Jeweils ein Bild von Fellner wird einem Objekt von Fahrni zugeordnet und umgekehrt. So wird das titelgebende Kartonobjekt «Dummy» von Fahrni mit einem kleinen Aquarell von Fellner mit dem passenden Titel «Evil Bunny» gepaart. Auch bei den Titeln ergeben sich durch die Werk-Kombinationen neue poetische Zusammenstellungen wie beispielsweise «No Distance Too Far – Chasing Butterflies». Die Setzung mit der paarweisen Werkinstallation auf zwei Stockwerken fordert die Betrachterinnen und Betrachter zu Assoziationen und Interpretationen auf, die über die einzelnen Arbeiten hinausweisen. Die Ausstellung eröffnet so Einblicke in das jeweilige Schaffen von Tom Fellner und René Fahrni und lässt das Publikum an einem lustvollen und pointierten Dialog der beiden Künstler teilhaben, der sich aus dieser Form der künstlerischen Kollaboration ergibt.

Tom Fellner, «Evil Bunny», 2011. Bleistift, Gouache, und Aquarell auf Papier

TOM FELLNER

Tom Fellner entwickelt mit seiner Malerei neue Bildwelten. Die Schnittmenge des Trivialen mit der «klassischen» Malerei erzeugt dabei eine aufgeladene Dissonanz. Seine Malerei ist vergleichbar mit jenem Stil, der als «Bad Painting» bekannt ist und betont deutlich die Kluft zwischen minder- und hochwertiger Ästhetik. Humorvoll und ironisch weisen beispielsweise seine Monster Paintings auf einen möglichen Zusammenhang zwischen trivialem Kinderspielzeug und der «hohen Kunst» unserer Erwachsenenwelt hin.



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Ausstellungstext zu Tom Fellner folgt

www.tomfellner.com



René Fahrni, «Dummy», 2018. Acryl, Karton, Farbe

RENÉ FAHRNI
René Fahrnis Objekte bestehen aus gewöhnlichen und einfachen Materialien wie Papier, Holz, Farbe und Lampen und versuchen dennoch, komplexe Wünsche und Fantasien zu skizzieren. Der Künstler schafft modellartige und skulpturale Objekte, die sprachlich umgesetzt auch dem Mund eines virtuosen Geschichtenerzählers entschlüpfen könnten. Banales Alltägliches wird verwandelt, imitiert und das Grössenverhältnis verschoben. Unwesentliches wird weggelassen: eine Form der Reduktion, eine Geschichte, die sich nur schemenhaft ins Bild rückt, ein Objekt, das – ernsthaft und verspielt zugleich – vom nicht-Erzählten lebt. «Das zugrunde liegende Verlangen trifft auf eine unspektakuläre Realität, wenn die Fantasie den Bereich der Vorstellungskraft verlässt und gezwungen ist, eine physische Form anzunehmen.» (René Fahrni)


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Ausstellungstext zu René Fahrni folgt 

renefahrni.com


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Einladung (pdf)



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