ZUM JAHRESPROGRAMM KAMMERMUSIK
2026–2027



Der Auftakt des 33. Kammermusikzyklus im Oktober 2026 macht dann das junge Modulor Quartet. Das Streichquartett beschäftigt sich in seinem Programm mit den Themen Naturnähe, Verbundenheit und Stilbruch. Von heiterem Vogelgezwitscher begrüsst, bewegen sie sich auf den Spuren Bachs hin zu den kosmischen Klängen Sofia Gubaidulinas, wo strenge Kontrapunktik auf mystische Intensität trifft.

Das zweite Konzert der Saison im November mit dem Titel «Postkarten aus Wien» spielt Dominic Chamot. Der neue Star der internationalen Klavierszene wird von der Kritik als ein Musiker, dessen Finesse, Intelligenz und Sensibilität sich harmonisch verbinden gewürdigt und für Momente reiner Schönheit gefeiert. Sein Programm versammelt musikalische Annäherungen an Wien aus verschiedenen Perspektiven und mit differenzierten ästhetischen Haltungen.

Anschliessend widmet sich das Ensemble Interrogatio der Alten Musik. Sie betrachten die historische Aufführungspraxis als Einladung zu musikalischen Gesprächen und Nachforschungen in der Musik anderer Epochen. Das Programm beschäftigt sich vollumfänglich mit der Familie Bach – geprägt von höchster Meisterschaft und zugleich von der Notwendigkeit, sich aus dem Schatten des Vaters zu lösen.

Beim vierten Konzert im Februar 2027 spielen die Cellistin Martina Schucan und die Geigerin Rahel Cunz neben Werken von Bach und Ravel Musik von Zoltán Kodály, der 1910 eine Reise durch die ländlichen Regionen Ungarns unternahm, um an der Seite von Béla Bartók den bäuerlichen Volksgesang zu erforschen und aufzuzeichnen.

Das zweitletzte Konzert im April 2027 wird vom Dora Piano Trio dargeboten. Sie widmen sich einer Rarität, den Kompositionen von Rebecca Clarke, gefolgt von einem Werk von Joseph Haydn, klassisch in der Form, doch von wachem Geist und feinsinnigem Humor durchzogen. Und schliesslich bildet ein ebenso kraftvolles wie fein gearbeitetes Werk der ungarisch-kroatischen Komponistin Dora Pejačević den Abschluss.

Im letzten Konzert stehen der Klarinettist Fabio Di Càsola, die Sopranistin Muriel Schwarz und der Pianist Benjamin Engeli erstmals gemeinsam auf der Bühne. Mit dieser vielversprechenden und besonderen Formation spannt das letzte Konzert dieser Saison einen Bogen von der deutschen Romantik bis ins frühe 20. Jahrhundert.



Mit unserem Jahresabonnement à CHF 180, als Gönner CHF 250, kommen Sie in den Genuss all dieser sechs hochkarätigen Konzerte im intimen Rahmen. Die vorteilhaften Abonnements sind ab sofort bestellbar.

Wir freuen uns sehr, Sie in der kommenden Saison bei uns Willkommen zu heissen.



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Erwachsene CHF 40
Schüler*innen und Kulturlegi CHF 20


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Für AbonnentInnen reservierte Sitzreihen
Jahres-/Saisonabonnement à CHF 180
Gönnerabonnement à CHF 250
Abonnemente können hier per Mail unter Angabe von Namen und Adresse sowie Anzahl und Typ Abonnemente bestellt werden.
Programmänderungen vorbehalten.


JAHRESPROGRAMM
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JAHRESPROGRAMM 2026–2027
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