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01.05. — 07.06.2020 
MARTIN LORENZ 
SILVA REICHWEIN

SINE GREY VOL. 2



ERÖFFNUNG
DONNERSTAG, 30.04.2020, 19 UHR
PERFORMANCE MARTIN LORENZ «OSCILLATING ENVIRONMENT»

FREQUENZGESPRÄCH
DONNERSTAG, 28.05.2020, 19 UHR
MIT DEN KÜNSTLER*INNEN UND DER WISSENSCHAFTSTHEORETIKERIN MONIKA WULZ
PERFORMANCE MARTIN LORENZ «OSCILLATING ENVIRONMENT»

FINISSAGE
SONNTAG, 07.06.2020, 14–16 UHR
IN ANWESENHEIT DER KÜNSTLER*INNEN 15 UHR
PERFORMANCE MARTIN LORENZ «OSCILLATING ENVIRONMENT»

ÖFFNUNGSZEITEN
MI–FR 14.30–18, SA–SO 11–16
AN AUFFAHRT GESCHLOSSEN


Vom 1. Mai bis 7. Juni 2020 zeigt das Zimmermannhaus in Brugg unter dem Titel «SINE GREY VOL. 2» eine künstlerische Kollaboration zwischen der Malerin Silva Reichwein (* in Zürich, lebt und arbeitet in Zürich und Berlin, seit 2018 in Zürich) und dem Komponisten und Schlagzeuger Martin Lorenz (*1974 in Luzern, lebt und arbeitet in Zürich und Berlin). Beide erforschen in ihrer Zusammenarbeit das Inkongruente und die nicht so leicht zu vereinnahmenden „fremden“ künstlerischen Prozesse des jeweils anderen. Lorenz‘ Musik und Reichweins Bilder basieren auf vergleichbaren konzeptuellen Ideen. Es gibt verwandte kompositorische Vorgänge und in ihrer Komplexität der jeweiligen Arbeitsprozesse ähnliche Entscheidungsabläufe, die zu den jeweiligen Werken führen.

Für das Zimmermannhaus Brugg haben Reichwein und Lorenz eine audio-visuelle Installation aus Einzelwerken und kollektiven Werkensembles konzipiert, die sich trotz unterschiedlicher Objekthaftigkeit in ihrer künstlerischen Grundidee gegenseitig bedingen. Mit Plattenspielern, Schlaginstrumenten und Lautsprecheranordnungen erschafft Martin Lorenz Hörräume. Er arbeitet mit statischen Klängen, die in Mikrostrukturen oszillieren und so der Hörerfahrung jede Richtung wegnehmen. Das Klangerlebnis vermittelt sich eher in der Psychoakustik als in einer musikalischen Struktur oder Dramatik. Silva Reichwein zeigt grossformatige, quadratische Bilder, Telegone, die auf numerisch entwickelten Partituren basieren. Charakteristisch sind ihre scharfen und unscharfen Farbfelder, die nahezu meditativ als Farbverläufe aus der Hand heraus gemalt sind. Der Bildstruktur sind Kodierungen unterlegt, für Reichwein analoge Programmierungen, in denen hin und wieder Unregelmässigkeiten, sog. „Bugs“, passieren, die in der Malerei dann wiederum sichtbar werden. Reichwein hat für die Ausstellung zudem eine Wand- sowie eine Bodeninstallation entwickelt. Letztere, «Vol.2/ground» ist ein temporäres Werkensemble, das aus Reichweins Bodenarbeit «Telegon 36» und Lorenz‘ «oscillating environment für Kesselpauke und Elektronik» besteht. Die auf der Bodenarbeit platzierten Instrumente werden dreimalig während der Ausstellungsdauer durch Martin Lorenz in einer Musikperformance aktiviert.

Die Ausstellung ermöglicht den Besucher*innen eine zweifache Erfahrung: Zum einen ein ästhetisches Erlebnis, in dem Malerei, Installation und Skulptur mit den Gerätschaften der Neuen Musik und den daraus hervorgehenden Soundfeldern zusammentreffen, zum andern die Möglichkeit, sich innerhalb der beiden Ton-Bild-Räume des Zimmermannhauses mit aktuellen gestalterischen und bild- sowie musiktheoretischen Überlegungen der Malerin Reichwein und des Komponisten Lorenz auseinanderzusetzen. Das erste ein Vergnügen, das zweite eine Herausforderung der besonderen Art.

Zur Ausstellung wird der Katalog «LP als Katalog» herausgegeben.


www.martinlorenz.ch
www.galeriechristinemayer.de/artists/silva-reichwein


DOWNLOAD
Ausstellungstext folgt (pdf)

DOWNLOAD
Einladung (pdf)


Die Ausstellung wird unterstützt von: 



Stiftung Erna und Curt Burgauer  


Wir danken herzlich!





Mark